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Aber Stop – Halt! – wir sind noch nicht online!
Das gilt es umgehend zu ändern und auch hier hat sich unsere längere Planungszeit und Recherche in Deutschland gelohnt.
So wissen wir, dass man bei jedem deutschen Mobilfunkanbieter eine Option dazu buchen kann, diese aber am Ende alle nicht preiswerter sind und man sich definitiv eine SIM-Karte für / in Russland kaufen sollte.
Wir konnten in Erfahrung bringen, dass man in Russland zwischen verschiedenen nationalen und regionalen Anbietern wählen kann. So gibt es auch Tarife für bestimmte Regionen und Datenpakete für ganz Russland.
Die bekanntesten Anbieter für Mobilfunk in Russland sind
MegaFon (МегаФон),
MTS (MTC) und
Beeline (Билайн).
Wo bekomme ich diese SIM-Karten?
In Moskau oder auch in Russland allgemein so ziemlich an jeder Ecke. Am Flughafen gibt es diverse kleine Shops und die Netzbetreiber selber mit Ständen an fast jeder Straßenecke, in den Metro-Stationen, in Supermärkten ….
Nun ist es noch wichtig zu entscheiden was ich wirklich brauche!
Bin ich nur in einer Stadt, z.Bsp. Moskau, reicht eine prepaid SIM-Karte mit Datenvolumen völlig aus – immerhin kann man damit WhatsApp, Instagram, Facebook und Co. benutzen und telefonieren geht über WhatsApp ja auch wunderbar.
Wenn man andere Städte und Regionen besucht sollte man einen Anbieter wählen, der für ganz Russland eine Netzabdeckung sicherstellt, das allerdings haben wir nicht recherchiert, weil für uns uninteressant.
Für den Erwerb der SIM-Karte vor Ort benötigt man seinen Reisepass und das gültige Visum und ein paar Rubel auf die Hand. Keine Angst, im Vergleich zu Deutschland und Europa kostet eine prepaid SIM-Karte mit unbegrenztem Datenvolumen fast nichts.
So erhält man bereits für 500 Rubel (6,60€) wirklich unbegrenztes Internet in maximal leicht gedrosselter 4G-Geschwindigkeit.
Damit wir umgehend online gehen können, hat sich unser Kontaktmann für uns mit 3 prepaid SIM-Karten des Anbieters MTS mit einem Monat unbegrenztem Datenvolumen eingedeckt und uns diese beim Empfang am Flughafen übergeben. Somit haben wir also in einer ruhigen Ecke, bei einem ersten Kaffee in Russland unsere SIM-Karten gewechselt und unsere Familien von einer gesunden Landung unterrichtet!
FAZIT:
– prepaid SIM-Karte mit unbegrenztem Datenvolumen kostet fast nix
– Anschaffung ist sehr sinnvoll, weil fast überall LTE verfügbar – selbst in der Metro ist fast voller Empfang vorhanden
– auf vielen öffentlichen Plätzen, in Parks, Restaurants und Kaffees gibt es freies WLAN
Na dann, lasst das Abenteuer Moskau endlich richtig beginnen! Und mit was starten wir am Flughafen – na klar, ein erster Cache muss her – Technik testen und dann sehen wir weiter!
Also ab ins Auto von catboot und raus auf Moskaus Straßen:
Wir sitzen im Auto, einen ersten Cache bereits im Kopf, das Wetter nicht unbedingt freundlich gestimmt und auch noch direkt einen dicken Stau vor unserer Nase.
Begrüßt man so internationale Gäste?
Hier wohl schon!
Das stört uns aber wenig, denn die Laune ist super und die Neugier riesig groß.
So genießen wir die Aussicht auf Moskau und sind gespannt, was da auf uns zukommt.
So bekamen wir also in unserem ersten Stau vor den Toren Moskaus einen ersten Blick auf große Wohnsiedlungen, so ungefähr wie Berlin-Marzahn und Berlin-Hellersdorf, nur größer, höher und weiter.
Und plötzlich bauten sich diese großen Stahlpanzerkreuze vor uns auf und wir wussten, das muss unser erster Cache in Moskau und unser Russland-Länderpunkt sein!
Da war er – GC7REGQ
Was für ein Denkmal…
hier wird an den Großen Vaterländischen Krieg erinnert.
Diese Panzerkreuze markieren die Linie, wo es für die Deutsche Wehrmacht im Winter 1941 nicht mehr weiter in Richtung Moskau ging. An dieser Stelle war die Gegenoffensive der Roten Armee so stark, das Moskau nicht erobert werden konnte und man im Januar 1942 sogar den Rückzug antreten musste.
Mit einer leichten Gänsehaut verweilten wir kurz an dieser Stelle.
Dann erst freuten wir uns über unseren Länderpunkt und das dazugehörige Souvenir!
Sichtlich beeindruckt von diesem Geocache und der Geschichte dahinter, fuhren wir nun irgendwie quer durch Moskau zu unserer Unterkunft.
Wir waren uns bereits jetzt sicher, hier jagt ein Highlight das Andere.
Und genau so sollte es kommen!
Bereits jetzt sind wir von dem Gesehenen und der Größe der Stadt geflasht und uns wird klar, dass man hier mit einer Woche eigentlich gar nicht auskommt um Moskau zu erforschen.
Und schon haben wir unser nächstes großes Ziel direkt vor Augen!
In diesem Gebäude, dem Kotelnicheskay a Embankment Building, dürfen wir nun eine Woche wohnen.
Dieses Gebäude gehört zu den “Seven Sisters” in Moskau, es ist einfach gigantisch und wunderschön.
Im Gebäude selber gibt es eine Post, ein Kino und Kaffees, ein Spirituosengeschäft, eine Bank und ein Lebensmittelgeschäft.
Auf den bekannten Reiseportalen und Internet-Plattformen gibt es für Feriengäste Wohnungen in diesem Gebäude zu mieten. Diese Chance haben auch wir genutzt und unsere Wohnung bot einen wunderschönen Blick auf den Fluss, Moskwa bis hin zum Kremel und Moskau-City.
Mehr Informationen zu den “Seven Sisters”
An diesem Anreisetag in Moskau wurde dann die Unterkunft bezogen und ein erster Einkauf im lokalen Lebensmittelgeschäft unternommen.
Dazu dann allerdings mehr im nächsten Beitrag.
Fortsetzung folgt…